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Vitamine fürs Wunschkind

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Schöne Haare, bald ein Kind?

Biotin ist piopulär durch seine Wirkung auf Haare und Nägel: Biotinpräperate aus der Drogerie sind effektive Mittelchen gegen sprödes Haar oder brüchige Fingernägel. Leider ist Biotin nur in geringem Maße in Lebensmitteln enthalten – dafür aber sehr vielen. Menschen, die unter Biotinmangel leiden, haben meist Probleme mit ihrem Kohlenhydrat-, Eiweiß- und dem allgemeinen Fettstoffwechsel.

Bei Kindern ein Mangel an Biotin Entwicklungsstörungen verursachen. Mängel werden von werdenden und stillenden Müttern weitergegeben. Besonders zu Beginn einer Schwangerschaft ist der Bedarf erhöht. Die Symptome sind zahlreich: Depressionen, Bewegungsstörungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Haarausfall, brüchige Nägel, Anämie, Infektanfälligkeit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Überempfindlichkeit, gestörte Herzfunktionen, erhöhte Cholesterinwerte, Bindehautentzündungen und lokale Fehlempfindungen bis hin zu Halluzinationen.

Zwar enthält Leber Biotin – allerdings auch Vitamin A und sollte deshalb während einer Schwangerschaft vom Speiseplan verschwinden. Biotin wird auch von den Bakterien der Darmflora hergestellt. Es gibt jedoch derzeit keine seriösen Angaben über Wichtigkeit und Menge der körpereigenen Biotinproduktion.

tierische Lebensmittel

  in 100 g Lebensmittel kommt folgende Menge an Biotin vor
Erdnüsse 34 pg
Weizenkeime 17 pg
Haferflocken 20 pg
Reis 12 pg
Bohnen 7 pg

pflanzliche Lebensmittel

  in 100 g Lebensmittel kommt folgende Menge an Biotin vor
Erdnüsse 34 pg
Weizenkeime 17 pg
Haferflocken 20 pg
Reis 12 pg
Bohnen 7 pg

Empfohlener Tagesbedarf nach DGE*

Schwangere und Stillende 30-60 mg
Frauen 30-60 mg
Männer 30-60 mg

* Deutsche Gesellschaft für Ernährung