Stillen – die Milch machts!

stillzeit stillen MuttermilchIst es wirklich gesünder mein Baby zu stillen? Wie oft sollte man stillen und was muss man dabei beachten? Gerade für junge Mütter ist die Stillzeit nach der Schwangerschaft eine neue, weitere Herausforderung. Viele Fragen tauchen auf – aber eines sei versichert – frau ist nicht allein mit diesen! Generationen von frischgebackenen Müttern haben sich mit diesen herumgeplagt!

Stillen – ab wann?

Am besten ca. 30 Minuten nach der Entbindung. Nun ist der Saugreflex ist am größten und das Einschießen sowie die Produktion der Milch werden unterstützt Narkose bei Kaiserschnitt stellt heute auch keine Gefahr für das Baby mehr dar.

 

Ist die Muttermilch stets gleich?

Wie alles während dieser Zeit befindet sich auch die Muttermilch im Wandel. Dies ist einmal äußerlich an der Konsistenz und einmal in den Inhaltsstoffen merkbar. Man unterscheidet zwschen der Kolostrum, der transitorischen Milch und der reifen Frauenmilch. Jede dieser Phasen bietet Ihrem Kind besonderen Schutz und fördert die gesunde Entwilcklung.

Das Kolostrum (die Vormilch)

Wird ab der 20. Schwangerschaftswoche gebildet und bleibt bis etwa 2-4 Tage nach der Geburt bestehen. Sie enthält einen besonders hohen Anteil des Stoffes Immunglobulin (Antikörper). Weiter beinhaltet Kolostrum eine Vielzahl an immunstärkenden Nährstoffe die das Immunsystem Ihres Kindes gegen Infektionen stärken. Kolostrum ist dickflüssiger als ältere Muttermilch gelblich in der Farbe. Zudem beinhaltet Sie verstärkt Vitamin K und E sowie Eiweiß und wichtige Salze, die besonders zu Beginn des neuen Lebens besonders benötigt werden.

Die transitorische Milch (auch: Übergangsmilch)

Etwa ab Mitte der ersten bis Ende der zweiten Woche nach der Geburt wird die sogenannte Übergangsmilch produziert. Sie enthält weniger Eiweiß, dafür aber mehr mehr Kohlenhydrate und Fette. Außerdem ist sie flüssiger.

Die reife Frauenmilch

Reife Frauenmilch wir etwa ab dem 14. Tag bis hinein in die 3. Woche nach der Geburt produziert. Die essentiellen Fettsäuren stellen nun den Großteil der Versorgung dar, aber auch Eiweiß ist noch genügend vorhanden

 

Wie oft darf gestillt werden?

Der Bedarf regelt die Nachfrage – ganz simpel. Die Nachfrage jedoch variiert zwischen acht und zwölf Mal am Tag. Das ist ne Menge aber es hilf bei der Regulation des Milchflusses. Muttermilch wird in 60 Minuten bis auf letzte verdaut, auch ein Mindestabstand zwischen zwei Stillrunden ist nicht notwendig. Dauerdurstiger Nachwuchs befindet sich oft ein einem Wachstumsschub – und das kommt bei den Kleine ziemlich häufig vor. Verzogen wir auch niemand durch zu viel Muttermilch: die Mahlzeiten an Mamis Brust stärkt das Urvertrauen des Kleinen.

 

Wie lange macht Stillen Sinn?

Das Kolostrum ist hilft dem Immunsystem Ihres Babys auf die Sprünge, denn es ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sind ca. sechs Monate vergangen, reicht die Muttermilch als alleinige Nährstoffquelle nicht mehr aus, es muss Beigefüttert. Wie lange Kinder gestillt werden ist, neben eines eventuellen Auslbleiben der Milch, Entscheidung derMütter. Fest steht: ab dem zweiten Lebensjahr kann es nicht mehr durch ein Mehr an Vitaminen und Mineralstoffen begründet werden.

 

Kann man eine Stillposition besonders empfehlen?

Sitzkissen, in die man das Baby fast reinlegen kann, sind beliebte Stillhilfen. Die Stillende liegt seitlich, eine Position, die für Mutter und Kind angenehm ist. Weiter ist der Rückengriff bequem. Hier blickt das Kind die Mutter an, bzw. in deren Richtung. Der gesamte Kinderkörper wird seitlich neben die Mutter gelegt, platzieren Sie zudem ein großes Kissen unter das Kind. Halten Sie den Kopf Ihres Babys auf der Hand und dabei mit ihren Unterarm den restlichen Körper. Winkeln Sie im Sitzen die Beine an und legen Sieihre Füße bequem auf einen gepolsterten Stuhl oder ähnliches. Besonders bei Zwillingen ist die Rückengriff-Methode gut anwendbar.

Die "Vornübergebeugt"- Methode hilft bei drohendem oder aktutem Milchstau.sicher Erleichterung, so kann die Milch besser abfließen. Das Baby liegt flach auf dem Rücken, die die Mutter kniet im Viefüßlerstand verkehrt herum zum ihrem Kind, damit sich die Brust über dem Mund des Baby befindet. Plagen Blähungen ihr Kind, so könnte dies in dieser Stillposition eine Lösung finden. Weil ihr Kind liegt, gerät weniger Luft in den Bauch und weniger Blähungen können entstehen. Das A und O bleint aber das "Bäuerchen!

 

Wie kann ich mein Kind vor Rachitis schützen?

Zwischen dem zweiten Lebensmonat und dem zweitenLebenjahr tritt Rachitis am häufigsten auf. Es kann durch Vitamin D und Sonnenlicht behandelt werden. In der BRD istRacitis heutzutage äußerst selten. Dies liegt unter anderem daran, dass Kinder in ihrem ersten Jahr Vitamin D Präparate als Vorsorgemaßnahme erhalten. Erste Rachitis-Symptome sind schlaffe Muskeln, Unruhe und verstärkter Schweißfluss. Rachitis kann aber sehr gut behandelt werden.

Wie und wann stillt man am besten ab?

Wann Abstillen? Es ist ein natürlicher Vorgang, selten versiegt der Milchfluss von heute auf morgen, wie lange dieser Prozess jedoch dauert, ist von mehreren individuellen Faktoren abhängig.
Es ist theoretisch möglich, direkt nach dem Abstillen wieder erneut anzufangen mit Stillen. Das ist einer der Gründe. weshalb oft noch Wochen nach dem Abstillen Restmengen Milch produziet werden oder der Milchspendereflex wieder auftaucht.
Abstilltabletten können vom Arzt in besodneren Fällen verschrieben werden, diese Prolaktinhemmer treten aber meist mit Nebenwirkungen wie veränderten Bewegungsdrang, Übelkeit und Schwindel und einem abfallenden Blutdruck auf. Wenn Ihr Kind weiter gestillt werden möchte, Sie dies aber ablehnen, versuchen Sie Ihr Kind liebevoll zu überzeugen. Gerad bei etwas älteren Kindern kann es helfen, auf deren Verständnis einzufordern - es ist auch wichtig, was Mama will!