Die richtige Ernährung in der Stillzeit

Ernaehrung StillzeitStillen und Ernährung, ein Thema, dass das Wohlbefinden von Müttern und Kindern gleichermaßen beeinflusst. Der Heißhunger auf Erbsensuppe hat so mancher Mama schon nachträglich den Schlaf geraubt, denn Babys Blähungen haben für viel Geschrei und wache Nächte gesorgt. Auch wunde Pos bereiten Sorgen, denn sie tun weh. Wenn die unangenehmen Wehwehchen zu Koliken bei Babys werden, kann es dann aber auch gefährlich werden. Welche Lebensmittel sind unbedenklich? Was sollte man meiden? Verzichten Sie auf Alkohol, Nikotin, Drogen und Koffein. Essen Sie viel Obst und Gemüse, waschen Sie dieses aber gründlich. Vieles ist hier jedoch individuell von Baby zu Baby unterschiedlich. Doch neigen kleine Körper dazu, gewisse Lebenmittel einfach noch nicht so gut zu vertragen. Wichtig ist aber auch, dass stillende Mütter noch immer einen erhöhten Nährstoffbedarf aufweisen. Dieser ist um ca. 300 bis 600 Kalorien höher als bei nicht stillenden Frauen. Die Anti-Babybauch-Diät sollte somit auf später verlegt werden. Auch hier gilt: es kommt bei der richtigen Ernährung in der Stillzeit auf die Qualität der Lebensmittel an – nicht auf die Quantität!

 

Ernährungssünden in der Stillzeit

Prinzipiell müssen Sie Ihren Speiseplan nicht einschränken, es gelten jedoch grundsätzlich die Ernährungsregeln aus der Schwangerschaft.
Gewissen Lebensmitteln wird einen Unverträglichkeit bei Säuglingen nachgesagt. Allerdings ist dies individuell – einige Kinder reagieren auf Kohl mit Blähungen, andere nicht. Genauso bei Zitrusfrüchten: manche Säuglinge bekommen einen wunden Po, wenn Mutti Orangen mag - andere bleiben verschohnt. Da hilft nur ausprobieren!
Milchprodukte versorgen Sie mit Kalzium, Fleisch und Fisch sind wichtige Energiequellen. Achten Sie aber weiterhin auf mögliche Belastungen durch Schadstoffe (besonders bei Fisch!) und streichen Sie weiterhin Innerein von Ihrem Speiseplan.

Diese Lebensmittel können zu wundem Po und Blähungen führen:

  •     Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen)
  •     Paprika
  •     Knoblauch
  •     Pilze
  •     Kohlsorten
  •     Lauch und Porree
  •     Zitrusfrüchte
  •     Steinobst
  •     frische Obstsäfte
  •     Getränke mit Kohlensäure
  •     Schokoaufstrich, manchmal Schokolade
  •     Essig
  •     Lakritz
  •     Bratwurst

Diese Lebensmittel sind für das Baby in kleinen Mengen ok:

  • Beerenfrüchte allgemein
  • Erdbeeren
  • Käse
  • Mayo
  • Sahne
  • nach dem ersten Monat: Schlangengurke
  • nach anderthalb Monaten: Tomaten
  • nach einem Vierteljahr: rote Paprika

Die Lebensmittel sind ohne Probleme verträglich:

  • Milchprodukte
  • Fisch
  • Fleisch
  • Eier
  • Spinat
  • Spargel
  • Schwarzwurzel
  • Möhren
  • Fenchel
  • Zucchini
  • Auberginen
  • Äpfel
  • Bananen
  • kleine Mengen Birnen
  • eingekochtes Obst – außer Ananas
  • Ab dem ersten Monat: Broccoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Chinakohl
  • langsam dran gewöhnen: Mischbrot, Vollkornbrot, Körnerbrot
  • gekochte Säfte (Birnen, Kirsch, Pfirsich)
  • etwa nach 2 Monaten: alle Säfte – außer Ananas

 

Ein Baby richtig stillen

Stillen wirft gerade für junge Mütter eine Menge Fragen auf, für die sich jedoch schnell Antworten finden lassen. Die Zusammensetzung von Muttermilch und Phasen des Stillens – es gibt viele Punkte, die Rat benötigen.

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Beikost beim Stillen

Sobald die gestillte Muttermilch nicht mehr als alleinige Nahrungsquelle ausreicht ist es notwendig beizufüttern. Hier gibt es eine Vielzahl von Optionen.

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Rezepte für die Stillzeit

Bekömmliche Rezepte für Stillende sind wichtig für das Wohlergehen von Mutter und Kind. Hier sind die Verträglichkeiten ganz individuell. Gewisse Speisen, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte, sollte man meiden, da diese Blähungen verursachen. Ausprobieren ist hier das Credo der Stunde!

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