Beikost beim Stillen

Beikost stillenWelche Beikost zum Stillen ist für welches Baby sinnvoll? Hier spielen Alter und auch eventuelle Empfindlichkeiten, also Stillprobleme eine große Rolle! Ab etwa dem 6. Monat zeigen Babys Interesse an der Nahrung ihrer Mitmenschen. "Ich will probieren" - wer neugierig ist auf Neues sollte nicht aufgehalten werden (natürlich nur, wenn keine Allergien o.ä. vorliegen).
Sobald zugefüttert wird, tritt das Stillen mehr und mehr in den Hintergrund. Die Milchdrüsengewebe bilden sich mehr und mehr zurück und Ihre Brüste werden auch wieder kleiner und fester.

 

Am Anfang war die Brust ...

Ab wann zufüttern? In Sachen Nahrungsmittelaufnahme reicht es völlig aus Ihr Kind bis zu dem Zeitpunkt zu stillen, an dem es hauptsächlich fest Kost erhält und Getränke eigenständig aus Babytassen oder Fläschchen zu trinken. Zum Stillen ist Tee eine gesunde Beigabe. Ab dem zweiten Lebensjahr enthält die Muttermilch aber nicht mehr genug Nährstoffe um Stillen als zusätzliche Närhstoffaufnahme zu gerechtfertigen. Sit Stillen für ein Kleinkind notwendig?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) emfpiehlt spätestens ab dem 7. Monat aber keinesfalls vor dem 5. Monat beizufüttern.

 

Brei oder Brust? Oder beides?

Fangen Sie langsam mit der Zugabe von Beikost an. Zu Beginn reicht ein Löffelchen Gemüse oder Obstbrei am Tag völlig aus. Die restliche Mahlzeit ist dann weiter Muttermilch. Steigern Sie die Menge der Breinahrung langsam und koniniuerlich so, dass Ihr Kind auch ohne Stillen ausreichend versorgt und satt ist.
Stillen Sie Ihr Kind bei allen anderen Mahlzeiten so lange voll, bis sich Ihr Kind an den zusätzlichen Brei gewöhnt hat.

 

Welche Reihenfolge beim Stillen?

Wenn Baby hungrig ist, ist es manchmal sinnvoll, zuerst mit ein paar Schlucken Muttermilch den größten Hunger im wortwörtlichen Sinne zu stillen. Wenn Sie und Ihr Kind die Nähe des Stillens genießen ist es auch durchaus möglich, den ersten und den letzten Gang an Mutters Brust zu vollziehen.