Leben in der Wattewolke?

tipps fuer schwangereHurra – Sie sind schwanger! Jetzt sollten Sie sich über Ihren Alltag genauso Gedanken machen wie auch über Ihre Zukunft. Aber keine Angst – Sie bekommen ein Kind, das ist keine ansteckende Krankheit. Um die Gesundheit Ihres Nachwuchses und Ihres eigenen Wohlergehens zu stärken, gibt es den ein oder anderen Punkt, mit dem Sie sich befassen sollen. Für werdende Papas ist das im übrigen auch empfehlenswert – so wird das Mysterium Babybauch realer und die Vorbereitung auf ein Leben zu dritt vielleicht ein wenig fassbarer.

 

Darf ich schwanger Sex haben?

Aber sicher! Statistisch gesehen erleiden Frauen, die Sex während der Schwangerschaft haben, sogar weniger Fehlgeburten als Abstinenzlerinnen. Natürlich davon ausgehend, dass sie den Geschlechtsverkehr genießen und sie keine Problemschwangerschaft haben. Leidet Ihr Partner unter Genitalherpes, müssen Sie auf penetrativen Geschlechtsverkehr verzichten. Sie sind sich unsicher? Fragen Sie Ihren Frauenarzt!

 

Wieviel Sport darf - oder muss ich machen?

Sporteln Sie im Bauch-Duo! Wer vor der Schwangerschaft keinen betrieben hat, sollte jetzt sogar anfangen! Frauen, die unter Problemschwangerschaften leiden, müssen dies unbedingt mir Ihren Frauenarzt abklären.
Generell gilt: nicht länger als 30 Minuten am Stück und keine harten Sprünge oder extremen Dehnübungen.

 

Welche Laster muss ich ablegen?

Rauchen und Alkohol. Da gibt es auch leider nicht viel dran zu rütteln. Auch Passivrauchen schädigt, dass bedeutet, Ihr Partner, Freunde und Familie sollten angehalten werden, sich in Rücksicht zu üben. Nicht nur Tabakqualm, sondern auch Koffein ist von der Tagesliste zu streichen. Absolut tabu sind Drogen aller Art. Im Übrigen schädigen all diese Nervengifte (dass sind sie nämlich allesamt) auch in Sachen Fruchtbarkeit. Eine der häufigsten Fehlbildungen bei Babys ist das LKGS-Syndrom, welches besonders häufig bei Kindern auftritt, deren Mutter rauchte und oder Alkohol missbräuchlich zu sich genommen hat. Ab und an raten Ärtze werdenden Müttern, die unter Kreislaufproblemen leiden, ein Gläschen Sekt zu trinken. Fragen Sie aber lieber Ihren behanelnden Arzt, wie dieser Ihre Verfassung einschätzt!

 

Ist Stress gefährlich für mein Kind?

Kommen Sie einfach mal runter. Natürlich – eine Schwangerschaft bedeutet nicht, dass Sie sich 9 Monate lang in Wattebäusche packen müssen. Jedoch belastet Stress Ihr Baby ungemein. Auch Angst beeinflusst Ihr Kind negativ, denn das Adrenalin geht direkt über die Nabelschnur zum Baby. Fehlgeburten und ein zu niedriges Geburtsgewicht können durch starken Stress und häufige Angstzustände verursacht werden. Auch haben Forscher herausgefunden, dass Menschen, deren Mütter während der Schwangerschaft unter Angst und Stress litten, selber sehr stressanfällig waren.

 

Was fühlt mein ungeborenes Kind?

Ihr Kind fühlt, was auch Sie fühlen. Ob Unausgeglichenheit, Freude oder Angst- Ihr Kind bekommt alles mit. Wenn es draußen zu laut wird, erschrickt es sich auch mal. Es ist nachgewiesen, dass ihr Kind ab dem 6. Monat Druck, Bewegung und Temperatur spürt.

 

Wie schlafe ich gut während der Schwangerschaft?

Der Tiefschlaf nimmt im zweiten Drittel der Schwangerschaft ab. Das Stillhormon Prolaktin ist hier der Schuldige – sehen Sie es als Trainig für die Stillzeit. Außerdem strampelt Ihr Baby nachts gerne und Ihr Bauch dürfte Ihnen langsam aber sicher regelmäßig im Weg sein. Suchen Sie sich eine bequeme schwangerschaftstaugliche Schlafposition, besonders Bauchschläferinnen müssen sich umgewöhnen. Versuchen Sie vor dem Schlafengehen zu entspannen, verzichten Sie auf schwere Abendmahlzeiten. Läuft Ihr Nachwuchs zu innerbäuchlichen Hochtouren auf, machen Sie einen kleinen Abend- oder Nachtspaziergang und wiegen ihr Baby in den Schlaf.

Nutzen Sie die Zeit Ihrer Schwangerschaft und bereiten Sie sich schon jetzt auf Ihren Nachwuchs vor!
Tolle Bilder im Kinderzimmer, eine passende Wandfarbe und die nötigen Möbel können Sie schon jetzt besorgen, sodass Sie stressfrei und unbeschwert in die Zeit mit Ihrem Baby starten können!

 

Sind Mückenstiche und Kopfläuse gefährlich während der Schwangerschaft?

Während der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit sind Mückenstiche und Kopfläuse ungefährlich für das noch ungeborene Kind. Achten Sie jedoch darauf, möglichst keine chemischen Mittel zur Bekämpfung und Linderung des Juckreizes zu verwenden. Mückenstiche können ganz einfach mit Quark behandelt werden. Bei Kopfläusen in der Schwangerschaft empfiehlt das Robert Koch Institut, die Technik des Feuchten Auskämmens und einen Läusekamm zum Entfernen. Mehr zum Thema Läuse erfahren Sie, wenn Sie hier klicken!

 

Können Zeckenbisse FSME auf das ungeborene Kind übertragen?

Laut Angaben des Robert Koch Instituts ist die Möglichkeit einer Übertragung von FSME an ein ungeborenes Kind vorhanden, jedoch bislang noch nicht beschrieben. Frauen in Risikogebieten sollten sich vor einer Schwangerschaft impfen lassen, um eine Ansteckung zu vermeiden. Zudem können FSME-Antikörper auf den Fötus übertragen werden. Dieser ist somit die erste Zeit nach der Geburt automatisch geschützt.

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