7. Schwangerschaftswoche/ 7. SSW

Am Ende der 7. Schwangerschaftswoche hat der Embryo eine Größe von circa 15 Millimeter erreicht.


Am größten ist der Kopf, in dem sich schon jetzt ein Gesicht erkennen lässt: Augen, Mund und Nase sind bereits vorhanden und sichtbar.
Organe wie Leber, Lunge, Niere und die inneren Sexualorgane befinden sich jetzt in der Endphase ihrer Entwicklung – sie müssen nur noch weiter wachsen.
Die Herztätigkeit kann man nun deutlich im Ultraschall erkennen.

 

Wissenswertes für die werdende Mama:

Plötzlicher Schwindel kann im ersten Schwangerschaftsdrittels häufig auftreten, verursacht durch die veränderte Hormonsituation.
Schwangere die unter Schwindelanfällen leiden sollten nicht lange stehen, langsam aufstehen und bei warmen Wetter ausgleichende Kleidung tragen. Für Schwangere verträgliche Kreislauftropfen können ebenfalls Abhilfe schaffen.
Obwohl viele Frauen in dieser Phase von starker Müdigkeit berichten, kann viel Bewegung die Begleiterscheinungen in diesem Schwangerschaftsabschnitt mildern.
Sport wirkt kreislaufanregend, hält die Muskeln in Form und hebt die Stimmung.

  • Schwimmen, Radfahren, Walking oder Spazierengehen sind leicht in den Alltag zu integrieren.
  • Sanftes Joggen sowie mäßiges Kraft- und Gerätetraining sind für Schwangere ebenfalls unbedenklich.
  • Hingegen sollte auf Bauchmuskeltraining verzichtet werden.
  • Ebenso sind Sportarten mit großer Sturz- und Verletzungsgefahr wie z.B. Ballspiel, Tennis, Inliner- und Skifahren, Eislaufen oder Reiten zu unterlassen.

 

Das Geruchs- und Geschmacksempfinden von Schwangeren verändert sich – plötzlich wächst häufig der Appetit auf Lebensmittel, die vor der Schwangerschaft nicht gemocht wurden. Das Lieblingsparfum wird auf einmal nicht mehr gemocht und die Schwangere riecht feinste Geruchsnuancen, welche von anderen Nicht-Schwangeren nicht wahrgenommen werden können.
Während es bei unseren Müttern noch hieß "Greif zu, Du isst schließlich für zwei",  wird dieser Ausspruch heute von Experten kritisch betrachtet. Schließlich kommt es keineswegs auf die Menge sondern auf die Qualität der zu sich genommenen Nahrungsmittel an.

Eine abwechslungsreiche Ernährung mit hochwertigen Lebensmitteln ist in der Schwangerschaft von großer Bedeutung, damit die Mama in Spe und das Baby optimal versorgt sind:
Zuviel Fett sollte unbedingt vermieden und pro Schwangerschaftswoche sollten nicht mehr als drei Eier verzehrt werden. Von großer Bedeutung ist es, ausreichend Calcium, Eisen, Folsäue, Jod, Vitamine und Ballaststoffe vorzugsweise über die Nahrung oder alternativ in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu sich zu nehmen. Gerade für Frauen in erster Schwangerschaft die noch Vollzeit in ihrem Beruf eingespannt sind, kann die Zubereitung ausgewogener Mahlzeiten mit frischen Zutaten unter der Woche schwierig sein – in diesem Fall kann ein Nahrungsergänzungsmittel die Versorgung mit notwendigen Nährstoffen sicherstellen.

Um dem Ungeborenen einen unbelasteten und bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen, ist schon in dieser Phase auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen zu verzichten. Optimal ist es, wenn man schon vor dem Kinderwunsch seinen alten Lastern ade sagt.
Zusätzlich sollte zur Begünstigung des Zellwachstums mit der Einname von Folsäure begonnen werden und auch sonst ist darauf achten, dass der Körper
mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist. Dies funktioniert am besten über eine ausgewogene Ernährung. Häufig bleibt diese aber auf der Strecke – insbesondere wenn die werdende Mama noch voll berufstätig ist. In diesem Fall kann die Einnahme eines speziell auf die Schwangerschaft abgestimmtes Nahrungsergänzungsmittel eine optimale Versorgung unterstützen.

 

Wissenswertes für den werdenden Papa:

Viele werdende Väter fragen sich nun, ob und wie oft sie ihre Partnerin zu den Vorsorgeuntersuchungen begleiten sollen und wie sie dieses neben dem eigenen Berufsalltag organisieren soll. Außerdem wird vielen Männern beim Gedanken daran ihre Partnerin zum Frauenarzt zu begleiten ganz mulmig, denn sie haben Angst dort Anblicke und Situationen zu erfahren, welche sich auf das Zusammensein auswirken könnten. Konträr dazu wünschen sich aber gerade Schwangere, den Beistand ihres Partners bei den Arztbesuchen. Partner darüber aufklären, was wann bei den Frauenarztbesuchen passiert.

Unser Tip: Ein guter Kompromiss für beide ist es, wenn die werdenden Eltern immer dann gemeinsam Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, wenn eine Ultraschalluntersuchung auf dem Programm steht.

 

8. SSW