2. Schwangerschaftswoche/ 2. SSW

Die Hormone kommen zum Einsatz-Östrogen bereitet ein kuscheliges Nest für die befruchtete Eizelle und sorgt dafür, dass in der Gebärmutter sich üppiges und blutreiches Gewebe aufbaut.

Progesteron macht die Gebärmutter einsatzbereit um ein befruchtetes Ei aufzunehmen. Der Eisprung kann jeden Moment erfolgen und alle Zeichen stehen auf Empfängnis – die Befruchtung kann stattfinden sobald ein Spermium auf ein Ei trifft.
Aber was genau passiert beim Eisprung? Eines der Eier macht sich auf den Weg in einen Eileiter. Innerhalb der nächsten 12 bis 24 Stunden ist dieses Ei bereit für die Befruchtung und wartet darauf, dass eine von 350 Millionen Spermien die in einem durchschnittlichen Samenerguss enthalten sind, durch ihre Zellwand dringt.
Dabei machen sich die Samen auf den Weg von der Vagina durch die Gebärmutter zum Eileiter um schnell zum Ei zu kommen. In der Eizelle lagern die Kerne beider elterlicher Zellen 24 Stunden nebeneinander; erst dann verschmelzen sie miteinander. Nun ist die Befruchtung abgeschlossen. Das befruchtete Ei beginnt sich nun zu teilen – dieser Vorgang wird häufig auch als Zellteilung bezeichnet.

Um dem Ungeborenen einen unbelasteten und bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen, ist schon in dieser Phase auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen zu verzichten. Optimal ist es, wenn man schon vor dem Kinderwunsch seinen alten Lastern ade sagt.
Zusätzlich sollte zur Begünstigung des Zellwachstums mit der Einname von Folsäure begonnen werden und auch sonst ist darauf achten, dass der Körper
mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist. Dies funktioniert am besten über eine ausgewogene Ernährung. Häufig bleibt diese aber auf der Strecke – insbesondere wenn die werdende Mama noch voll berufstätig ist. In diesem Fall kann die Einnahme eines speziell auf die Schwangerschaft abgestimmtes Nahrungsergänzungsmittel eine optimale Versorgung unterstützen.

 

3. SSW