1. Schwangerschaftswoche/ 1. SSW

Während unsere Großmütter noch einfach so schwanger wurden, wird heutzutage eine Schwangerschaft häufig gezielt geplant, sodass diese Phase vom Kinderwunsch geprägt ist.
In den ersten beiden Schwangerschaftswochen ist die Frau eigentlich noch gar nicht schwanger! Aber wieso berücksichtigt man diese Zeit der Nicht-Schwangerschaft bei der Berechnung der Schwangerschaftsdauer?
Ein weiblicher Zyklus dauert rund vier Wochen. So seltsam es scheinen mag, aber Arzt oder Hebamme berechnen den voraussichtlichen Entbindungstermin (und das Alter des ungeborenen Babys), anhand des ersten Tages der letzten Periode.
Die Schwangerschaft selbst entsteht allerdings erst ungefähr in der Zyklusmitte.
Der Arzt zählt jedoch die beiden Wochen vor der Befruchtung mit, weil die meisten Frauen zwar den ersten Tag ihrer letzten
Periode nicht aber den Tag der Ovulation bzw. der vermutlichen Befruchtung nennen können.
Für die Medizin (und auch im Mutterpass) dauert eine Schwangerschaft deshalb 40 Wochen oder zehn (Mond)-Monate zu je 28 Tagen.

Hat eine Frau ihren Zyklus beobachtet, z.B. mit einem Zykluscomputer wie dem cyclotest baby, myPlan oder der NFP-Methode, so kann leicht der
tatsächliche Befruchtungstermin ermittelt und eine genauere Berechnung bzgl. des voraussichtlichen Entbindungstermins vorgenommen werden.

 

Die Formel zur Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins lautet dann:
Tag der 1. höheren Temperaturmessung - 7 Tage - 3 Monate + 1 Jahr

In diesem Fall dauert eine Schwangerschaft statt 40 Wochen nur 38 Wochen.

 

Um dem Ungeborenen einen unbelasteten und bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen, ist schon in dieser Phase auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen zu verzichten. Optimal ist es, wenn man schon vor dem Kinderwunsch seinen alten Lastern ade sagt.
Zusätzlich sollte zur Begünstigung des Zellwachstums mit der Einname von Folsäure begonnen werden und auch sonst ist darauf achten, dass der Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist. Dies funktioniert am besten über eine ausgewogene Ernährung. Häufig bleibt diese aber auf der Strecke – insbesondere wenn die werdende Mama noch voll berufstätig ist. In diesem Fall kann die Einnahme eines speziell auf die Schwangerschaft abgestimmtes Nahrungsergänzungsmittel eine optimale Versorgung unterstützen.

 

2. SSW