Rund um das Thema Schwangerschaftsbeschwerden

SchwangerschaftsbeschwerdenEinige Schwangerschaftsbeschwerden treten bei den meisten werdenden Müttern leider Gottes auf. Dies sind keine klassischen Schwangerschaftssymptome sondern leidige Schwangerschaftsbeschwerden. Diese können die anstehenden neun Monate schon mal wirklich vermiesen. Jedoch gibt es gute Tipps und Tricks diesen "Baby-Nebenwirkungen" positiv entgegen zu wirken.

 

Krampfadern im Scheidenbereich - Vulvarizen

Vulvarizen – oder auch Krampfadern im Scheidenbereich – können während einer Schwangerschaft nicht operiert werden und sind schmerzhaft, jucken und sind gereizt. Bewegung, spezielle Salben, kühle Auflagen und Duschen mit kaltem Wasser helfen die Beschwerden zu lindern.

 

Stimmungsschwankungen

Ein Hoch und Tief der Emotionen – Stimmungsschwankungen während einer Schwangerschaft sind kein Wunder, Ihr Leben verändert sich gerade von Grund auf! Jedoch ist es auch der durcheinandergewürfelte Hormonhaushalt, der die Launen wie im Karusell herumwirbelt. Vitamin D – das Sonnenvitamin – ist eine Energiequelle, die gute Laune verschafft. Kommen Sie jedoch aus dem tiefen Tal nicht mehr heraus, könnten Sie unter einer Schwangerschaftsdepression leiden. Diese kann während und nach der Schwangerschaft auftreten und wirkt sich auch konkret auf Ihr Kind aus. Scheuen Sie nicht, sich Rat bei Ihrem Arzt zu holen!

 

Blasenentzündung

Das Kind in der Gebärmutter kann schonmal andere Organe ein wenig in die Enge drängen. So kann es dazu kommen, dass es zu Resturinstau in der Harnröhre kommen kann. So entstehen leicht Entzündungen, welche dann aber auch rasch zur Gebärmutter gelangen können. Konsultieren Sie bei Verdacht auf eine Blasenentzündung während einer Schwangerschaft einen Arzt!

 

Ischiasschmerz

Gegen Ende der Schwangerschaft liegt die Gebärmutter tiefer und kann ggf. auf den Ischiasnerv drücken. Das ist extrem unangenehm und schmerzhaft – besonders, da man sich als Schwangere mit Schmerzmitteln zurückhalten sollte. Entlasten Sie Ihre Wirbelsäule bei Eintreten des Schmerzes umgehen - stützen Sie sich auf einen Tisch auf und schütteln sie Bein und Pobacke. Nutzen Sie Wärme als Schmerzgegenmittel, ein Kirschkernkissen um die 37 Grad kann Linderung bringen. Im Sanitätsfachhandel gibt es runde Sitzkissen, sogenannte Ballkissen, die durch den Alltag helfen können. Nachts hilft die Seitenlage: wählen Sie die schmerzfreie Seite und packen Sie sich auf der Höhe Ihrer Knie ein Kissen zwischen die Beine. Sollten die Schmerzen zu schlimm werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Schmerzmittel während der Schwangerschaft und dessen Dosierung.

 

Präeklampsie

Präeklampsie ist eine häufig auftretende Erkrankung, die Schwangere ab der 20. Woche plagt. Bluthochdruck, verstärkte Eiweißausscheidung und Wassereinlagerungen gehören zum Krankheitsbild. Wodurch Präeklampsie genau verursacht wird, hat noch niemand herausfinden können. Es wird jedoch vermutet, es handele sich um einen Reaktion des Körpers auf die neuen Belastungen. Hilfreich gegen Präeklampsie sind die Vitamine C und E.